Governance, Communication, and Public Policy
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Inhaltsbereich

Rezeption und Wirkung vielfältiger Informationen

Beteiligte Wissenschaftler

Prof. Dr. Carsten Reinemann

Fachbereich

Kommunikationswissenschaft

Kurzinhalt

Themenkomplex: Grundlegende Annahmen der Media Governance und empirische Realität

Problemstellung: Normativen Demokratietheorien und der Medienregulierung in Deutschland liegen eine Vielzahl häufig eher impliziter Annahmen zugrunde. Dazu zählen beispielsweise Annahmen über die Art und Weise, in der die Regulierung des Mediensystems den Output medialer Berichterstattung prägt, aber auch Annahmen über Wirkungen von Medieninhalten bzw. ihrer strukturellen Merkmale auf die Rezipienten. Am Beispiel des Konzepts der Meinungsvielfalt wird untersucht, inwiefern sich diese Annahmen in der Realität bestätigen lassen. Konkret geht es um die Rezeption und Wirkung

(1) einseitiger vs. zweiseitiger Argumentation durch (2) einen oder mehrere Sprecher in der Berichterstattung über ein aktuelles Thema (u.a. im Hinblick auf subjektive Informiertheit, Beurteilung der Qualität eines Medienbeitrags, nachträglicher Zufriedenheit mit einer gewählten Handlungsalternative).

Methode: Sozialwissenschaftliches Experiment im Rahmen eines Lehrprojekts. Datenerhebung abgeschlossen.

Laufzeit

2010